Produktfotografie Studio Setup: Warum mein Licht an der Decke hängt

In meinem Studio hängt ein 2,5 × 2,5 m großer Rahmen an der Decke.

Einerseits sieht das ziemlich cool aus. Andererseits hat es einen knallharten, visuellen Nutzen.

Licht formen und Spiegelungen kontrollieren ist das, was den professionellen Fotodesigner vom Amateur trennt.

Egal ob Porträt oder Produkt: Wir steuern Licht, um Werte akkurat darzustellen und eine Marke visuell zu formen.

Werbung, Klischees und das MAYA-Prinzip

Wenn wir Spirituosen fotografieren, spielen wir mit Erwartungen.

Werbung liebt Klischees. Der eiskalte, reine Gin. Der mystische, dunkle Whiskey im Eichenfass.

Diese Klischees sind wichtig. Sie geben dem Betrachter sofort Orientierung.

Im Design nennen wir das MAYA: „Most Advanced. Yet Acceptable.“

Wir präsentieren etwas extrem Innovatives (Advanced), das aber noch vertraut genug ist, um verstanden zu werden (Acceptable).

Wenn du bei Maya nur an die Biene Maja denkst, dann hab ich hier was für dich in Form von geschriebenen Worten: Zum Blog Post wie die MAYA-Regel der goldene Schlüssel ist zu Premium Bildern und Videoideen.


Der Kampf gegen den zylindrischen Spiegel

Spirituosenflaschen sind im Grunde zylindrische Spiegel. Sie reflektieren den gesamten Raum.

Als Fotodesigner ist die Kontrolle dieser Spiegelungen meine wichtigste technische Aufgabe.

Normalerweise blockieren schwere Stative das halbe Studio, um riesige Diffusoren aufrecht zu halten.

Das raubt Platz, kostet Nerven und zerstört die Flexibilität, die ich für schnelle kreative Anpassungen brauche.

Damit mein Studio von Stativen befreit bleibt, habe ich diesen Diffusion Frame an die Decke montiert.

Mit einem Kabelzug fahre ich ihn je nach Bedarf millimetergenau hoch und runter (naja so gut wie ich es aktuell mit der Konstruktion kann haha, es ist ein Work in progress).

Wenn du in der 11. Klasse Physik nicht aufgepasst hast, habe ich hier einen Blog Post für dich der über das Technische hinter hochglänzenden Objekten fotografieren spricht.

Mit diesem Rahmen habe ich ein völlig neues Level an Flexibilität freigeschaltet.

Die Konstruktion dahinter war easy, zwei Alu Vierkantrohre mit Eckverbindern und Voilá. Der Rahmen ist mit Absicht 2,5×2,5 weil dass das 8×8 Format aus dem Filmbereich ist. Somit bin ich nicht an de Rahmen gebunden bzw. am Diffusionsmaterial und kann es nach Belieben austauschen. Den Rahmen aber zu befestigen- das war eine Nummer!

Möchtest du hinter die Kulissen gucken? Dann genieße dieses Video auf meine Instagram Account

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Das MAYA Prinzip in der Werbung: Warum gute Bilder Klischees brauchen (und brechen sollten)

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Anamorphic Spirituosen Fotografie